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Nokia eröffnet „Digital Creativity Lab“ in München und “Innovations-Garagen” in Stuttgart und Nürnberg

14. November 2017

München, Deutschland – Nokia eröffnet heute an drei Standorten in Deutschland Räumlichkeiten für Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten mit Partnern. In München öffnet das „Nokia Digital Creativity Lab“, in Stuttgart die “StuttGarage” und in Nürnberg die “Nürnberger Garage”. Die Neueröffnungen kommen zu der im Februar 2017 gestarteten “Ulmer Garage” hinzu. Mithilfe der Innovations-Garagen will Nokia bestehende Ökosysteme ausbauen und neue Partner für gemeinsame, branchenübergreifende Forschungsprojekte gewinnen.​

Ziel ist es, vor Ort mit lokal ansässigen Forschungseinrichtungen – beispielsweise Universitäten und Instituten – sowie Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen neue Technologien, Produkte (z. B. Apps und Softwareplattformen) und Anwendungsszenarien für die digitale Welt von morgen zu entwickeln. Insbesondere das Internet der Dinge in Kombination mit der nächsten Mobilfunkgeneration 5G wird potenziell alle Lebensbereiche berühren. Deshalb werden branchenübergreifende Lösungen benötigt. In Deutschland setzt Nokia einen Schwerpunkt auf Partnerschaften mit der Automobilindustrie, mit Transport- und Logistikunternehmen, mit der produzierenden Industrie (Industrie 4.0) und mit Smart Cities.

Beispiele für die Zusammenarbeit mit diesen Branchen sind:

  • Automobilindustrie / Mobilitätslösungen für vernetzte und teilautomatisierte Fahrzeuge: Hier arbeitet Nokia mit Automobilherstellern und -zulieferern, Netzbetreibern, Softwareentwicklern, städtischen Verwaltungen, Lieferanten für städtische Infrastruktur und Universitäten in unterschiedlichen Konstellationen zusammen (u. a. in Forschungsprojekten zur Vernetzung von Fahrzeugen mithilfe von Multi-Access Edge Computing, wie z. B. MECView in Ulm und Car2MEC sowie im Digital Hub Mobility in München).
  • Vernetzte Fabrik (Industrie 4.0): Für diese Vision entwickelt Nokia mit Industrieunternehmen und Technikherstellern gemeinsame Lösungen. So erforschen Nokia und Partner im BMBF-Forschungsprojekt TACNET Technologien für das taktile Internet, um Produktionsmaschinen zukünftig über 5G-Funkverbindungen zuverlässig in Echtzeit steuern zu können. Wie dies aussehen kann, zeigten Bosch und Nokia jüngst anhand eines Demonstrators beim EU-Digitalgipfel in Tallinn – und aktuell in der „StuttGarage“.
  • Logistik: Zusammen mit Deutsche Post DHL demonstriert Nokia im Digital Creativity Lab, wie die Wege von Fahrzeugen und Menschen in einem Warenlager in Echtzeit berechnet und koordiniert werden.

Neben voll ausgestatteten Laboren und Werkräumen bieten die neuen Räumlichkeiten von Nokia Platz für gemeinsame Veranstaltungen mit Partnern. So plant Nokia im Münchner Digital Creativity Lab Hackathons und Workshops mit Ökosystem-Partnern aus Industrie und Wissenschaft. In der „StuttGarage“ will Nokia mit Partnern z. B. aus dem Digital Hub „Future Industries“ und der „bwcon-Initiative“ (Baden-Württemberg Connected) neue Ideen entwickeln. Stuttgarter Schüler sollen für MINT-Studiengänge begeistert und Studenten durch praxisbezogene Forschungsarbeiten an ein späteres berufliches Forschungs- und Entwicklungsumfeld herangeführt werden. In Nürnberg ist die Garage im ersten Schritt ein Ort, an dem Mitarbeiter gemeinsam experimentieren und neue Ideen und Konzepte entwickeln. Dafür steht ihnen eine Entwicklungsumgebung zur Verfügung, in der sie Prototypen bauen und testen können.

Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner sagt: „Die Digitalisierung ist der wichtigste Innovationstreiber im 21. Jahrhundert und die Grundlage für unsere Wettbewerbsfähigkeit in der Zukunft. Erfolg entsteht aber nicht am Reißbrett, sondern dort, wo Wissenschaft und Wirtschaft eng zusammenarbeiten. Deswegen haben wir das Zentrum Digitalisierung.Bayern ins Leben gerufen. Und deswegen unterstützen wir Initiativen wie den Digital Hub Mobility. Die enge Vernetzung von Forschung und Anwendern ist die beste Voraussetzung dafür, dass aus einer guten Idee auch ein innovatives Produkt oder eine bahnbrechende Dienstleistung wird. Daher begrüße ich das Engagement von Nokia, hier in München ein Digital Creativity Lab einzurichten. Das ist ein weiterer, wichtiger Baustein, damit Bayern zum Spitzenreiter der Digitalisierung wird.“

Dr. Wolfgang Hackenberg, Sprecher der Geschäftsführung von Nokia in Deutschland, sagt: „Kein Unternehmen entwickelt für sich alleine die Lösungen für das Internet der Dinge. Dazu ist unsere Welt zu vielfältig, und man braucht spezifisches Branchen Know-how. Wir wollen aus Deutschland heraus dazu beitragen, attraktive 5G-basierte Anwendungen für Firmen- und Privatkunden mit Partnern aus anderen Branchen zu entwickeln. Dabei setzen wir auf lokale Ökosysteme. Ich freue mich sehr, dass wir mit dem Digital Creativity Lab in München und den Innovations-Garagen in Stuttgart, Nürnberg und Ulm die passenden Plattformen für die Zusammenarbeit mit Partnern und für gemeinsame Forschungsprojekte geschaffen haben. Kreative Köpfe und digitale Vordenker aus der Wirtschaft und der Wissenschaft lade ich herzlich zum Mitmachen ein!“

Kontakt für Unternehmen und Forschungseinrichtungen, die an einer Zusammenarbeit mit Nokia interessiert sind:

Nokia Digital Creativity Lab München, Werinherstrasse 91, 81541 München:
Josef Urban, josef.urban@nokia.com

StuttGarage, Nokia, Lorenzstrasse 10, 70435 Stuttgart:
Ulrich Barth, ulrich.barth@nokia.com

Nürnberger Garage, Nokia, Thurn-und-Taxis-Strasse 10, 90411 Nürnberg:
Björn Wilke, bjoern.wilke@nokia.com

Ulmer Garage, Nokia, Lise-Meitner-Strasse 7/1, 89081 Ulm:
Rocio Casas Villagarcia, rocio.casas_villagarcia@nokia.com

Über Nokia
Wir entwickeln die Technologien für unsere vernetzte Welt. Basierend auf Forschungsaktivitäten und Innovationen der Nokia Bell Labs bieten wir Telekommunikationsanbietern, Behörden, großen Unternehmen und Konsumenten das umfangreichste Portfolio an Produkten, Dienstleistungen und Lizenzvergaben in der Branche.
Von der Infrastruktur für 5G und das Internet der Dinge bis hin zu neuen Applikationen für virtuelle Realität und digitale Gesundheit entwickeln wir die Technologien von morgen, die unsere Art zu kommunizieren nachhaltig verändern werden.

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